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Rechts fahren

Manche Nationen fahren auf der rechten Seite der Straßenhälfte; und manche fahren auf der linken Seite. Was da richtig oder falsch, besser, richtiger oder falscher als das jeweils Andere ist, darüber gibt es Kontroversen. Weshalb man so oder so fährt, dazu später mehr. Mehr Einigkeit besteht jedoch in der verinnerlichten Regel "Rechts vor Links". Diese haben nämlich nicht nur die Länder mit Rechsfahrgebot, sondern auch die mit Linksfahrgebot. Fast. Ausnahmen sind einige Rechtsfahr-Nationen. Dort gilt erstaunlicherweise "Links vor Rechts". Tatsächlich ist es jedoch so, dass die Regel "Rechts vor Links" aus dem Linksfahrgebot kommend auch bei Rechtsfahrgebot gilt -- Erstaunlicherweise. Bei rechts ist es nämlich unnatürlich, wärend es sich beim Linksfahrgebot quasi naürlich ergibt: Nimmt man als Beispiel ein Roundabout bzw. eine Kreuzung mit einem Pfahl in der Mitte. Dann fährt man bei Linksfahrgebot natürlicherweise im Uhrzeigersinn um das Roudabout herum. Soll die Regel gelten "Wer drin ist hat Vorfahrt", dann ergibt sich von ganz allein ein "Rechts vor Links". Besser zu sehen bei der Kreuzung mit dem Pfahl in der Mitte. Mit anderen Worten: Nur bei Linksfahrgebot gehen "Rechts vor Links" und "Wer im Roundabout ist hat Vorfahrt" Hand in Hand. Von daher stammen sie demnach also. Beim Rechtsfahrgebot klappt das nicht ganz so homogen, stellt aber auch kein KO-Kriterium da. Es erfordert beim Kreisverkehr ein etwas regelwidriges "Rechts gilt nicht" und in diesem Zuge auch eine aufwändigere Beschilderung. Das alles geht wieder ganz homogen, wenn in einem Rechtsfahr-Land "Links vor Rechts" gilt. Beispiele sind unbekannt.

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